Ein Liederabend von Franz Wittenbrink, Staatsschauspiel Dresden
Premiere 26. September 2009
Besetzung: Sabrina Ascacibar, Mila Dargies, Ursula Geyer-Hopfe, Philipp Lux, Anneke Schwabe, Friedrich Paravicini (Cello), Franz Wittenbrink/Thomas Mahn (Klavier)
Regie und musikalische Leitung: Franz Wittenbrink
Bühne: Jörg Kiefel
Kostüme: Irène Favre de Lucascaz
Dramaturgie: Robert Koall
„Sabrina Ascacibar, Mila Dargies und Anneke Schwabe, drei heftig ramponierte Totenhühner mit Wasserleichencharme, wickeln uns kraft ihres vielstimmigen Simsalabim vom wundersamen Sterben und Aufstehen eines Kuckucks sofort um ihre Finger, die sie fortan gerne und mit Kunst in allerlei Arten von Wunden legen werden.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Michael Gruhl
„Sabrina Ascacibar, Mila Dargies und Anneke Schwabe, drei heftig ramponiere Totenhühner mit Wasserleichencharme, wickeln uns kraft ihres vielstimmigen Simsalabim vom wundersamen Sterben und Aufstehen eines Kuckucks sofort um ihre Finger, die sie fortan gerne und mit Kunst in allerlei Arten von Wunden legen werden. ... viel Leichtigkeit vor allem, die Überraschungen sind gut verteilt. Franz Wittenbrink und seiner schier unerschöpflichen musikalisch-philosophischen Fabulierkunst verdanken wir diesen wunderbaren, für Dresden erneuerten Theaterabend seiner anhaltenden Erfolgsserie, der uns lachen und weinen lässt. Wir schluchzen, gickern und girren, manchmal schnappen wir nach Luft, bei so viel Lebenslust in 90 Minuten, in denen so gut wie alles besungen wird, was das Leben nicht nur zum Sterben schön, sondern auch saukomisch noch dazu macht.“
Michael Gruhl, Dresdner Neueste Nachrichten
„Hinreißende Übergänge, voller Hintersinn und Leichtigkeit. Die drei singenden Schauspielerinnen sind mit ihren betörenden Gesängen eine Augen- und Ohrenweide.“
Sächsische Zeitung, Rainer Kasselt
„Eine herzerfrischende ‚Ode auf das Leben’. Drei Grazien machten Lust auf mehr.“
Dresdner Morgenpost
„Der Liederabend ist ein früher Wittenbrink. Er ist geschlossen, atmosphärisch dicht, musikalisch weit gespannt. Als Gegenentwurf zum todessehnsüchtigen Zauber gibt es Elvis und Paolo Conte. Insgesamt ist der Abend die umwerfende Verführung zur Unterhaltung.“
Süddeutsche Zeitung
„Was ist Gesang neben Schönklang? Nicht zuletzt Ausdruck. Niemand glaubt daran so – und so mit Recht – wie Franz Wittenbrink. Er erfindet und leitet seit Jahren schon Liederabende der sehr besonderen Art.“
F.A.Z.
„Die Lust am Leben ist schier grenzenlos, doch die Ewigkeit dauert nur knappe zwei (Theater-)Stunden. Das Premierenpublikum flippte dabei schier aus.“
tz München